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Hochschulpolitik aktiv gestalten

HeissKirschner

 

Alexander Heiß:

Hallo zusammen, ich habe gehört, ihr kandidiert für den RCDS für den Fakultätsrat der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Warum?
Ich möchte Verantwortung übernehmen damit auch die Interessen von Studenten im Fakultätsrat und Senat vernünftig vertreten sind!

Was qualifiziert euch für das Amt? Habt ihr schon Erfahrungen oder Vorkenntnisse?
Ich bin jetzt seit 2 Jahren hochschulpolitisch aktiv und vertrete die Interessen von TUM Studenten beim RCDS auch auf Bundesebene. Zudem bin ich seit letztem Jahr gewählter Vertreter der Fachschaftsvertretung TUM-BWL. Darüber hinaus setze ich mich auch bei der Jungen Union in München für die Interessen von TUM-BWL Studenten ein!

Was sind eure Pläne und Ziele? Was wollt ihr als Studierendenvertreter im Fakultätsrat/in der Fachschaftsvertretung erreichen?
Mein Ziel ist es die Studienbedingungen noch weiter zu verbessern – beispielsweise möchte ich mich dafür einsetzen dass MC-Klausuren schneller korrigiert werden!

Lucas Kirschner:

Hallo zusammen, ich habe gehört, ihr kandidiert für den RCDS für den Fakultätsrat der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Warum?
Ich studiere seit dem Wintersemester 2016/2017 Technisch- und Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre an der TU München. Die TUM zählt in vielen Bereichen zu Europas führenden Hochschulen. Um weiterhin eine Vorreiterrolle in Deutschland und sogar in Europa einzunehmen sind Zukunftskonzepte nötig. Wir Studenten haben in vielen Bereichen die Möglichkeit aktiv das Tagesgeschehen mitzubestimmen und unsere Universität in Zukunft noch attraktiver zu machen. Um studentische Interessen zu wahren und akute Probleme zu lösen rückt der RCDS ins Zentrum der Hochschulpolitik.

Was qualifiziert euch für das Amt? Habt ihr schon Erfahrungen oder
Vorkenntnisse?
Ich bin seit Herbst 2016 Mitglied des RCDS BAYERN und Beisitzer im Vorstand der TUM Hochschulgruppe, wo ich mich mit vielen Themen der angewandten Hochschulpolitik auseinandergesetzt habe. Ausschlaggebend für mein Engagement in der Hochschulpolitik waren meine Mitgliedschaft in der CSU und meine Tätigkeit in verschiedenen Vereinen.
Ich bin davon überzeugt dass wir, der RCDS, für die Hochschulwahlen sehr gut aufgestellt sind und bin mir sicher, dass ich das in mich gesetzte Vertrauen nicht enttäusche.

Was sind eure Pläne und Ziele? Was wollt ihr als Studierendenvertreter im Fakultätsrat/in der Fachschaftsvertretung erreichen?
Viele Studenten haben nicht die Möglichkeit an allen Kursen anwesend zu sein, da sie außerhalb der Universität in Form von Praktika oder Ähnlichem Verpflichtungen haben. Ein wichtiges Ziel ist es die verpassten Inhalte digital zu jeder Zeit und an jedem Ort dem Studenten zur Verfügung zu stellen. Hierbei erzielt das Aufzeichnen der Vorlesungen einen entscheidenden Mehrwert. Zudem ist es für jeden Studenten von Vorteil, wenn er zur Wiederholung nochmals auf die Erklärungen des Professors zurückgreifen kann. Aus diesem Grund sprechen wir uns grundsätzlich für die zunehmende Aufzeichnung der Vorlesungen aus.
Nicht nur die Digitalisierung der Vorlesungen, sondern auch die „Online Klausuren Einsicht“ ist ein Punkt mit dem wir uns beschäftigen werden.
Abseits unserer Digitalisierungsstrategie ist die kontinuierliche Verbesserung unseres Campus eine Herzensangelegenheit!  Hierbei steht für uns die Essensversorgung, aus aktuellem Anlass, im Fokus. Es muss für eine der führenden Universitäten Deutschlands, wie der TU, möglich sein eine angemessene Versorgung an allen Standorten zu gewährleisten.
Die Studenten aller Münchener Hochschulen sind täglich auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen, da sie in einer Millionenstadt wie München hohe Mobilität zu geringen Kosten versprechen.
Gerade Studenten der TUM Pendeln zwischen den verschiedenen Standorten, um ihre Kurse in den jeweiligen Fakultäten zu besuchen. Es ist sehr wichtig, dass wir die Mobilität auch in Zukunft erhalten und zusätzlich noch effizienter gestalten können. Um das zu ermöglichen, setzt der RCDS auf den Ausbau des Nahverkehrs für München und Garching. Weitere Themen die wir in Zukunft ansprechen werden sind u.a die Einsicht der Einzelnoten bei Modulprüfungen, die schnellere Auswertung von MC-Klausuren. Außerdem positionieren wir uns klar gegen ein sekundengenaues Ranking der Absolventen.

Die Gründe für meine Kandidatur sind vielfältig. Nachdem ich zum Wintersemester 2013/14 mein Studium an der TU München aufgenommen habe, nahm ich regelmäßig an den Fachschaftssitzungen der TUM-BWL Fachschaft teil. Dort hatte ich leider oftmals das Gefühl, dass wenige Menschen denken, aber viele handeln wollen. Wenn man darüber hinaus die Arbeit des Senats genauer begutachtet, festigt sich dieser Eindruck bedauerlicherweise.

Da Meckern allein bekanntlich wenig ändert, entschloss ich mich, für den Senat sowie für den Fakultätsrat an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zu kandidieren.

 

Im Gegensatz zu manch anderem Kandidaten habe ich es nicht nötig, meinen Lebenslauf durch ein hochschulpolitisches Engagement aufzubessern, sondern kandidiere aus Überzeugung.

So bin ich der Meinung, dass christliche und demokratische Werte auch im universitären Alltag unabdingbar sind.

Leider gibt es an der TUM verstärkt Strömungen, die auf Bevormundung und Gleichmacherei setzen, anstatt auf individuelle Freiheit und Mitbestimmung.

 

Der Ansatz des RCDS ist daher ein ganz Besonderer: So setzen wir auf selbstständiges Denken und Entscheiden jedes einzelnen Studierenden.

 

Ein weiterer Unterschied zu einigen links-grün angehauchten Kandidaten der LitFaS liegt darin, dass wir es angehenden Akademikern durchaus zutrauen, selbst zu entscheiden, wie ihre Studienbeiträge sinnvoll verwendet werden sollen oder auch, was sie wann essen möchten.

 

Ein weiterer Grund für meine Kandidatur ist die Tatsache, dass innerhalb der LitFaS die Idee aufkam, die TUM zu einer „unpolitischen“ Universität zu machen. Sicherlich wäre das für die LitFaS die bequemere Variante, allerdings halte ich es gerade in der heutigen Zeit für fatal, Meinungsvielfalt und Pluralismus auf eine derart plumpe Art und Weise zu unterbinden.

Nur durch einen lebendigen öffentlichen Diskurs können die Meinungen der Studierenden wirklich berücksichtigt werden.

 

Es gibt allerdings auch ganz pragmatische Sachverhalte, welche mich zu einer Kandidatur bewegt haben. So sehe ich die sehr knapp bemessenen Kapazitäten in den Silentium- und Gruppenarbeitsräumen vor allem während den Prüfungsphasen als großes Problem an. Auch die im Audimax dringend benötigten Steckdosen für die Ladekabel der Notebooks oder Laptops der Studierenden gehören zu den Problemen, welche ich angehen möchte.

 

2.)

 

Sicherlich qualifizieren mich meine kommunikativen Fähigkeiten und meine zuverlässige Arbeitsweise für das Amt. Diese konnte ich bereits während meiner Zeit als Schülervertreter unter Beweis stellen.

Weiterhin bin ich sehr stark in der Jungen Union sowie in der CDU/CSU engagiert, sodass es mir leicht fällt, Interessen argumentativ gut zu begründen und so auch meist durchzusetzen.

 

3.)

 

Ich möchte einen Studienalltag schaffen, in welchem es allen Studierenden möglich ist, so zu studieren, wie sie es möchten und nicht, wie es dogmatische Vorgaben und Strukturen vorschreiben.