Logo_RCDS-TUM

Hochschulpolitik aktiv gestalten

 

Holetschek

 

 

Corinna Holetschek:

Hallo zusammen, ich habe gehört, ihr kandidiert für den RCDS für den Fakultätsrat Informatik. Warum?
Weil ich es wichtig finde sich zu engagieren. Handeln statt meckern um etwas zu verbessern.

 

Was qualifiziert euch für das Amt? Habt ihr schon Erfahrungen oder Vorkenntnisse?
Ich engagiere mich schon seit meinem 1. Semester in der Bioinformatik Fachschaft an der LMU und war auch schon letztes Jahr für den RCDS während den Hochschulwahlen aktiv dabei


Was sind eure Pläne und Ziele? Was wollt ihr als Studierendenvertreter im Fakultätsrat/in der Fachschaftsvertretung erreichen?
Mir ist wichtig, dass sich Studierende hier in ihrem Studium frei entfalten können und auch aktiv mitgestalten können, wenn sie Verbesserungsbedarf sehen, um somit das Studium für die anderen besser zu machen und sich auch selbst weiterentwickeln zu können.

Die Gründe für meine Kandidatur sind vielfältig. Nachdem ich zum Wintersemester 2013/14 mein Studium an der TU München aufgenommen habe, nahm ich regelmäßig an den Fachschaftssitzungen der TUM-BWL Fachschaft teil. Dort hatte ich leider oftmals das Gefühl, dass wenige Menschen denken, aber viele handeln wollen. Wenn man darüber hinaus die Arbeit des Senats genauer begutachtet, festigt sich dieser Eindruck bedauerlicherweise.

Da Meckern allein bekanntlich wenig ändert, entschloss ich mich, für den Senat sowie für den Fakultätsrat an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zu kandidieren.

 

Im Gegensatz zu manch anderem Kandidaten habe ich es nicht nötig, meinen Lebenslauf durch ein hochschulpolitisches Engagement aufzubessern, sondern kandidiere aus Überzeugung.

So bin ich der Meinung, dass christliche und demokratische Werte auch im universitären Alltag unabdingbar sind.

Leider gibt es an der TUM verstärkt Strömungen, die auf Bevormundung und Gleichmacherei setzen, anstatt auf individuelle Freiheit und Mitbestimmung.

 

Der Ansatz des RCDS ist daher ein ganz Besonderer: So setzen wir auf selbstständiges Denken und Entscheiden jedes einzelnen Studierenden.

 

Ein weiterer Unterschied zu einigen links-grün angehauchten Kandidaten der LitFaS liegt darin, dass wir es angehenden Akademikern durchaus zutrauen, selbst zu entscheiden, wie ihre Studienbeiträge sinnvoll verwendet werden sollen oder auch, was sie wann essen möchten.

 

Ein weiterer Grund für meine Kandidatur ist die Tatsache, dass innerhalb der LitFaS die Idee aufkam, die TUM zu einer „unpolitischen“ Universität zu machen. Sicherlich wäre das für die LitFaS die bequemere Variante, allerdings halte ich es gerade in der heutigen Zeit für fatal, Meinungsvielfalt und Pluralismus auf eine derart plumpe Art und Weise zu unterbinden.

Nur durch einen lebendigen öffentlichen Diskurs können die Meinungen der Studierenden wirklich berücksichtigt werden.

 

Es gibt allerdings auch ganz pragmatische Sachverhalte, welche mich zu einer Kandidatur bewegt haben. So sehe ich die sehr knapp bemessenen Kapazitäten in den Silentium- und Gruppenarbeitsräumen vor allem während den Prüfungsphasen als großes Problem an. Auch die im Audimax dringend benötigten Steckdosen für die Ladekabel der Notebooks oder Laptops der Studierenden gehören zu den Problemen, welche ich angehen möchte.

 

2.)

 

Sicherlich qualifizieren mich meine kommunikativen Fähigkeiten und meine zuverlässige Arbeitsweise für das Amt. Diese konnte ich bereits während meiner Zeit als Schülervertreter unter Beweis stellen.

Weiterhin bin ich sehr stark in der Jungen Union sowie in der CDU/CSU engagiert, sodass es mir leicht fällt, Interessen argumentativ gut zu begründen und so auch meist durchzusetzen.

 

3.)

 

Ich möchte einen Studienalltag schaffen, in welchem es allen Studierenden möglich ist, so zu studieren, wie sie es möchten und nicht, wie es dogmatische Vorgaben und Strukturen vorschreiben.