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Hochschulpolitik aktiv gestalten

fkr ei 

Maximilian Fürst:

Fragen für die Einleger – Fakultät EI

Maximilian Fürst
Hallo zusammen, ich habe gehört, Du kandidierst für die Liste RCDS für den Fakultätsrat Elektro- und Informationstechnik. Warum?

Zum einen bin ich generell politisch interessiert. Bereits seit drei Jahren bin ich Mitglied der studentischen Vertretung und darf als einer der hochschulpolitischen Vertreter das aktuelle Geschehen in der Fakultät mitgestalten, so auch letztens in einer Berufungskommission, oder auch seit meiner ersten Wahl in der Studienkommission. Da ich mich auch in meinem letzten Studienjahr für die Belange der Studenten einsetzen möchte, kandidieren ich heuer zum bereits vierten Mal für den Fakultätsrat und die studentische Vertretung.

Was qualifiziert Dich für das Amt? Hast Du schon Erfahrungen oder Vorkenntnisse?

Neben meinen drei Jahren in der hochschulpolitischen Vertretung bin ich seitdem auch im Bundesverband des RCDS aktiv. Hier bin ich Mitglied des Politischen Beirats. Dieses Gremium beschäftigt sich mit verschiedenen hochschulpolitischen Themen von bundesweitem Interesse, beispielsweise die Fortführung der Exzellenzinitiative oder die Verbesserung der Lehrbedingungen an den Hochschulen. Im Rahmen dieser Arbeit verfassen wir Anträge mit unseren Vorschlägen und Ideen, die nach Bestätigung durch unsere Delegiertenversammlungen an die zuständigen Bundespolitiker weitergeleitet werden.

Was sind Deine Pläne und Ziele? Was willst Du als Studierendenvertreter im Fakultätsrat/in der Fachschaftsvertretung erreichen?

Die Gelder der Studienzuschüsse, die den Studenten zur Verfügung gestellt werden, müssen mehr in Tutorien, Ferienkurse, aber auch Praktika fließen, um die guten Bedingungen an unserer Fakultät weiterhin hoch zu halten.
Im Rahmen der Masterumstellung vor zwei Jahren zeichnet sich nun ab, dass Änderungen an einigen Modulkatalogen notwendig sind, da sie sich beispielsweise zu sehr auf ein Themengebiet fokussieren. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass dies zügig umgesetzt wird.
Außerdem sollten die Grundlagenvorlesungen, die von anderen Fakultäten angeboten werden, zusammen mit den jeweiligen Dozenten evaluiert werden. Dabei sollte im Besonderen darauf geachtet werden, dass die Inhalte gelehrt werden, die auch für das EI-Studium von Relevanz sind. Auch sollte man hierbei die Option offen lassen, diese Vorlesungen künftig von Dozenten der EI-Fakultät abhalten zu lassen.

Die Gründe für meine Kandidatur sind vielfältig. Nachdem ich zum Wintersemester 2013/14 mein Studium an der TU München aufgenommen habe, nahm ich regelmäßig an den Fachschaftssitzungen der TUM-BWL Fachschaft teil. Dort hatte ich leider oftmals das Gefühl, dass wenige Menschen denken, aber viele handeln wollen. Wenn man darüber hinaus die Arbeit des Senats genauer begutachtet, festigt sich dieser Eindruck bedauerlicherweise.

Da Meckern allein bekanntlich wenig ändert, entschloss ich mich, für den Senat sowie für den Fakultätsrat an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zu kandidieren.

 

Im Gegensatz zu manch anderem Kandidaten habe ich es nicht nötig, meinen Lebenslauf durch ein hochschulpolitisches Engagement aufzubessern, sondern kandidiere aus Überzeugung.

So bin ich der Meinung, dass christliche und demokratische Werte auch im universitären Alltag unabdingbar sind.

Leider gibt es an der TUM verstärkt Strömungen, die auf Bevormundung und Gleichmacherei setzen, anstatt auf individuelle Freiheit und Mitbestimmung.

 

Der Ansatz des RCDS ist daher ein ganz Besonderer: So setzen wir auf selbstständiges Denken und Entscheiden jedes einzelnen Studierenden.

 

Ein weiterer Unterschied zu einigen links-grün angehauchten Kandidaten der LitFaS liegt darin, dass wir es angehenden Akademikern durchaus zutrauen, selbst zu entscheiden, wie ihre Studienbeiträge sinnvoll verwendet werden sollen oder auch, was sie wann essen möchten.

 

Ein weiterer Grund für meine Kandidatur ist die Tatsache, dass innerhalb der LitFaS die Idee aufkam, die TUM zu einer „unpolitischen“ Universität zu machen. Sicherlich wäre das für die LitFaS die bequemere Variante, allerdings halte ich es gerade in der heutigen Zeit für fatal, Meinungsvielfalt und Pluralismus auf eine derart plumpe Art und Weise zu unterbinden.

Nur durch einen lebendigen öffentlichen Diskurs können die Meinungen der Studierenden wirklich berücksichtigt werden.

 

Es gibt allerdings auch ganz pragmatische Sachverhalte, welche mich zu einer Kandidatur bewegt haben. So sehe ich die sehr knapp bemessenen Kapazitäten in den Silentium- und Gruppenarbeitsräumen vor allem während den Prüfungsphasen als großes Problem an. Auch die im Audimax dringend benötigten Steckdosen für die Ladekabel der Notebooks oder Laptops der Studierenden gehören zu den Problemen, welche ich angehen möchte.

 

2.)

 

Sicherlich qualifizieren mich meine kommunikativen Fähigkeiten und meine zuverlässige Arbeitsweise für das Amt. Diese konnte ich bereits während meiner Zeit als Schülervertreter unter Beweis stellen.

Weiterhin bin ich sehr stark in der Jungen Union sowie in der CDU/CSU engagiert, sodass es mir leicht fällt, Interessen argumentativ gut zu begründen und so auch meist durchzusetzen.

 

3.)

 

Ich möchte einen Studienalltag schaffen, in welchem es allen Studierenden möglich ist, so zu studieren, wie sie es möchten und nicht, wie es dogmatische Vorgaben und Strukturen vorschreiben.